Homerecording-Workshop

Homerecording-Workshop

Seit in den 80er Jahren das Musical Instrument Digital Interface, kurz MIDI erfunden wurde, können elektronische Musikinstrumente erstmals untereinander oder mit einem Computer kommunizieren.  Ursprünglich stand die Idee im Vordergrund, von einem Keyboard aus ein anderes Keyboard anspielen zu können. Doch erst der Anschluss des Keyboards an einen Computer zeigte die ganze Bandbreite der neuen Schnittstelle: Mit sogenannten Sequenzer-Programmen eröffnete sich die Möglichkeit, im Homerecording-Studio mittels Mehrspurverfahren orchestrale Aufnahmen zu erzeugen, was dem Musikstil dieser Epoche einen unverkennbaren Stempel aufdrückte. Heute befinden sich solche Programme ab Werk in vielen Computern (Garage Band o.Ä.). Mit Einsetzen immer höherer Bandbreiten, auch im Audiobereich, verbreiteten sich Software-Lösungen, bei denen neben MIDI auch Audiospuren aufgenommen werden konnten. Spätestens ab den 90er Jahren finden wir solche Komplett-Studio-Systeme im bezahlbaren Bereich. Heute hat sich die Szene dahingehend stark gewandelt, dass im Homercording-Studio durch den Einsatz eines einfachen Computers oder Laptops in Verbindung mit einer Soundkarte (Audio/MIDI-Interface) die Kapazitäten eines hunderttausende Euro teueren Studios aus den 80er Jahren genutzt werden können. Audio- wie MIDI-Spuren lassen sich bei höchster Qualität in beliebiger Anzahl addieren und die Nachbearbeitung des aufgenommenen Materials ist heute auf einem für die analoge Technik unerreichbaren Niveau angelangt.

Johnnys Kitchen Studio in Köln-Weiß

In meinem Studio befinden sich alle zur Musikproduktion erforderlichen Werkzeuge. Sogar ein Aufnahmeraum mit Flügel (s.u.) ist vorhanden. Ich verfüge über eine erstklassige Abhöranlage (Monitor-Anlage), ein 8-Spur Audio-Interface, mehrere MIDI-Instrumente und die entprechend gängigen Sequenzer-Programme wie Cubase und Samplitude. 

Johnnys Kitchen Studio

Mein Aufnahmeraum, in dem ich auch Klavierunterricht gebe.