Orgel- und Keyboardunterricht

Orgel- und Keyboardunterricht

Das Keyboard ist eines der beliebtesten Musikinstrumente für junge Menschen.

Es stammt von der elektronischen Orgel ab, die in den 60er- und 70er-Jahren sehr beliebt war. Als Keyboard bezeichnet werden Instrumente, die wie die Orgel 61 Tasten haben und eine elektronische Klangerzeugung besitzen. Als Keyboarder bezeichnen wir den Musiker einer Band, der für die Tasteninstrumente zuständig ist. Darunter zählen auch E-Pianos, Synthesizer und Orgeln. Typische Keyboards sind kompakter und leichter als Orgeln und E-Pianos und in der Anschaffung günstiger. Das Keyboard erfreut sich deshalb hoher Beliebtheit und ist aus dem allgemeinen Musikbetrieb kaum mehr wegzudenken. Die Klangerzeugung der meisten Keyboards ist auf die Nachahmung möglichst vieler Instrumente ausgelegt und es verfügt über eine Rhythmus-Sektion, in der eine Vielzahl von Rhythmen zur Begleitung zur Verfügung stehen. In der Kombination mit einer größeren Musikanlage ist es möglich, den Eindruck einer vollständigen Band mit einem Einmann-Orchester zu erzeugen.

Bis auf einen Unterschied gleicht die Tastatur eines Keyboards der eines Klaviers: Es wird nicht eine Mechanik bewegt, sondern lediglich ein Kontakt geschlossen. Die Keyboard-Tastatur ist deshalb wesentlich leichter zu bedienen als eine Klaviertastatur. Moderne Keyboards verfügen über eine sog. Anschlagsdynamik und sowohl laute als auch leise Töne können – wie beim Klavier – per Tastendruck erzeugt werden.

Der relativ leichte Tastendruch ermöglicht es Kindern in sehr jungen Jahren dies Instrument zu erlernen. Es gibt sogar spezielle Keyboards für Kinder, bei denen die Tasten noch einmal kleiner sind als beim normalen Keyboard. Spielerisches Lernen steht bei diesen Instrumenten im Vordergrund.

Die Orgel ist eines der ältesten Instrumente überhaupt.

Von der Wasserorgel der Antike, über barocke und romantische Orgeln, bis hin zur elektronischen Orgel, hat sich die „Königin der Instrumente“ immer wieder neu erfunden.  Jede dieser Epochen hat ihren eigenen Orgelklang. Auch regionale Unterschiede existieren: So spricht man vom norddeutschen, vom niederländischen, vom spanischen und französischen Orgelbau. Typisch für den spanischen Orgelbau sind die auf dem Foto gut zu erkennenden „Spanischen Trompeten“, sogenannte Lingualstimmen, die horizontal in den Raum hineinragen. So hat jede Region und Epoche eigene Erfindungen zum Orgelbau beigesteuert. Das Foto von mir unten zeigt eine von insgesamt 6 (!) sog. Schwalbennestorgeln in der Kathedrale von Mafra, nahe Lissabon.
 
Den Orgelunterricht gebe ich hier an der in unserem Dorf befindlichen zweimanualige Orgel in der Kirche St. Georg.
Die spanische Trompeten der Orgel in Mafra/Portugal

Das nachfolgende Video haben wir aufgenommen in der Erzengel-Michael-Kirche im Park von Michaelshoven, einer gemeinnützigen Einrichtung für Menschen in schwierigen Lebenslagen im Süden Kölns. Die Orgel ist in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz in Köln entstanden und repräsentiert den einzigen Barockorgel-Nachbau in ganz Westdeutschland.